Frage des Monats
Auf dieser Seite befinden sich alle bisher veröffentlichten Fragen des Monats.

Februar 2015:

Was ist die Firmung?

Die Firmung ist das Sakrament, das die Taufe vollendet und in dem wir mit der Gabe des Heiligen Geistes beschenkt werden. Wer sich in Freiheit für ein Leben als Kind Gottes entscheidet und unter den Zeichen der Handauflegung und Salbung mit Chrisam um Gottes Geist bittet, erhält die Kraft, Gottes Liebe und Macht in Wort und Tat zu bezeugen. Er ist nun ein vollgültiges, verantwortliches Mitglied der Katholischen Kirche. [1285-1314]

Wenn ein Trainer einen Fußballspieler auf das Spielfeld schickt, legt er ihm die Hand auf die Schulter und gibt ihm letzte Anweisungen. So kann man auch die Firmung verstehen. Uns wirddie Hand aufgelegt. Wir betreten das Feld des Lebens. Durch den Heiligen Geist wissen wir, was wir zu tun haben. Er hat uns motiviert bis in die Fingerspitzen. Seine Sendung klingt uns im Ohr. Wir spüren seine Hilfe. Wir werden sein Vertrauen nicht enttäuschen nd das Spiel für ihn entscheiden. Wir müssen nur wollen und auf ihn hören.

(Entnommen aus dem Youcat Seite: 120f. Frage Nr. 203)



März 2015:

Warum tragen wir violett in der Fastenzeit?

Violett, die Farbe der Umkehr, Buße und Besinnung, wird in der Fastenzeit und im Advent getragen. Ebenso bei Buß- und Beichtgottesdiensten, zu Totenmessen und bei Beerdigungen.

Violett ist die Farbe, die aus Rot und Dunkelblau gemischt wird: Dunkel steht sie am Ende der Farbskala – sie ist die Farbe des Übergangs, die auch für Verwandlung und Neubeginn steht. Deshalb ist Violett die Bußfarbe: In der Advents- und Fastenzeit wird sie getragen, auch bei der Beichte ist die Stola des Priesters Violett. Bei Beerdigungen und in Messen für Verstorbene und auch am Gedenktag Allerseelen wird – neben der Trauerfarbe Schwarz – auch Violett verwendet. Ebenso ist sie Farbe der Bischöfe und der Domkapitulare.

April 2015:

Warum musste uns Jesus ausgerechnet am Kreuz erlösen?

 

Das Kreuz; an dem Jesus schuldlos grausam hingerichtet wurde, ist der Ort der äußersten Erniedrigung und Verlassenheit. Christus, unser Erlöser, wählte das Kreuz, um die Schuld der Welt zu tragen und das Leid der Welt zu leiden. So hat er die Welt durch seine vollkommene Liebe wieder zu Gott heimgeholt. [613-617, 622-623]

 

Nachdrücklicher konnte Gott uns seine Liebe nicht zeigen, als sich für uns in Gestalt des Sohnes ans Kreuz schlagen zu lassen. Das Kreuz war das schändlichste und grausamste  Hinrichtungsmittel der Antike. Römische Bürger durften nicht gekreuzigt werden, was immer sie sich zuschulden kommen ließen. Damit trat Gott in die abgründigsten Leiden der Menschheit ein. Seitdem kann niemand mehr sagen: "Gott weiß nicht, was ich leide".

 

(Entnommen aus dem Youcat Seite: 67, Frage Nr. 101)

Mai 2015:

Wie konnte der Heilige Geist in, mit und durch Maria wirken?


Maria war total ansprechbar und offen für Gott (Lk 1,38). So konnte sie durch das Wirken des Heiligen Geistes die „Mutter Gottes“ werden – und als Mutter Christi auch die Mutter der Christen, ja die Mutter aller Menschen. [721-726]


Maria ermöglichte dem Heiligen Geist das Wunder aller Wunder: die Menschwerdung Gottes. Sie gab Gott ihr Ja-wort: „Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast“ (Lk 1,38). Vom Heiligen Geist gestärkt, ging sie mit Jesus durch dick und dünn, bis unter das Kreuz. Dort hat Jesus sie uns allen zur Mutter gegeben.


(Entnommen aus dem Youcat Seite: 74, Frage Nr. 117)

Juni 2015:

Warum sollen wir Gott anbeten?

 

Jeder Mensch, der begreift, dass er Gottes Geschöpf ist, wird den Allmächtigen demütig anerkennen und ihn anbeten. Die christliche Anbetung sieht aber nicht nur die Größe, Allmacht und Heiligkeit Gottes. Sie kniet auch vor der göttlichen Liebe, die in Jesus Christus Mensch geworden ist.

 

Wer Gott wirklich anbetet, geht vor ihm auf die Knie oder wirft sich auf den Boden. Darin kommt die Wahrheit des Verhältnisses zwischen Mensch und Gott zum Ausdruck: Er ist groß, und wir sind klein. zugleich ist der Mensch nie größer als dann, wenn er in freie Hingabe vor Gott niederkniet. Der Ungläubige, der nach Gott sucht und anfängt zu beten, kann auf diesem Weg zu Gott finden.

 

(Entnommen aus dem Youcat Seite: 267, Frage Nr. 485)


November 2015:

Was bedeutet "Gemeinschaft der Heiligen"?

Zur "Gemeinschaft der Heilgen" gehören alle Menschen, die ihre Hoffnung auf Christus gesetzt haben und durch die Taufe zu ihm gehören, ob sie bereits gestorben sind oder noch leben. Weil wir in Christus ein Leib sind, leben wir in einer Himmel und Erde umspannenden Gemeinschaft. [946-962]

 Die Kirche ist größer und lebendiger, als wir denken. Zu ihr gehören Lebende und verstorbene, ob sie sich noch in einem Läuterungsprozesss befinden oder schon in der Herrlichkeit Gottes sind, Bekannte und Unbekannte, große Heilige und unscheinbare Menschen. Wir können unsere Namenspatrone und Lieblingsheiligen anrufen, aber auch unsere verstorbenen Angehörigen, von denen wir glauben, dass sie schon bei Gott angekommen sind. Umgekehrt können wir unseren Verstorbenen, die sich noch in einem Läuterungsprozess befinden, durch unser Bittgebet zu Hilfe kommen. Was der Einzelne in und für Christus tut oder erleidet, kommt allen zugute Im Umkehrschluss bedeutet dies leider auch, dass jede Sünde der Gemeinschaft schadet.

Dezember 2015:

Woher wissen wir das Gott barmherzig ist?

An vier Stellen der Heiligen Schrift zeigt sich Gott als der Barmherzige, besonders auch im Gleichnis vom barmherzigen Vater (Lk 15), de dem verlorenen Sohn entgegengeht und ihn bedingungslos annimmt, um ein Freudenfest des Wiederfindens und der Versöhnung mit ihm zu feiern. [1846, 1870]

Schon im Alten Testament spricht Gott durch den Propheten Ezechiel: "Ich habe kein Gefallen am Tod des Schuldigen, sondern daran, dass er auf seinem Weg umkehrt und am Leben bleibt" (Ez 33,11). Jesus ist gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel" (Mt 15,24), und er weiß: "Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken" (Mt 9,12). Darum isst er mit den Zöllnern und Sündern, bevor er gegen Ende seines irdischen Lebens sogar sein Sterben als Initiative der barmherzigen liebe Gottes deutet: "Das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden" (Mt 26,28).

März 2016:

Warum musste uns Jesus ausgerechnet am Kreuz erlösen?

Das Kreuz, an dem Jesus schuldlos grausam hingerichtet wurde, ist der Ort der äußersten Erniedrigung und Verlassenheit. Christus, unser Erlöser, wählte das Kreuz, um die Schuld der Welt zu tragen und das Leid der Welt zu leiden. So hat er die Welt durch seine vollkommene Liebe wieder zu Gott heimgeholt. [613-617, 622-623]

Nachdrücklicher konnte Gott uns seine Liebe nicht zeigen, als sich für uns in Gestalt des Sohnes ans Kreuz schlagen zu lassen. Das Kreuz war das schändlichste und grausamste Hinrichtungsmittel der Antike. Römische Bürger durften nicht gekreuzigt werden, was immer sie sich zuschulden kommen ließen. Damit trat Gott in die abgründigsten Leiden der Menschheit ein. Seitdem kann niemand mehr sagen: "Gott weiß nicht, was ich leide."

(Entnommen aus dem Youcat Seite 66 Frage Nr. 101)

Juni 2016:

Wie wichtig ist der Sonntag?

Der Sonntag ist die Mitte der christlichen Zeit, denn am Sonntag feiern wir die Auferstehung Christi, und jeder Sonntag ist ein Osterfest im Kleinen. [1163-1167,1193]

Wenn der Sonntag missachtet oder abgeschafft wird, gibt es in der Woche nur noch Werktage. Der Mensch, der zur Freude geschaffen wurde, verkommt zum Arbeitstier und Konsumtrottel. Wir müssen auf der Erde richtig feiern lernen, sonst wissen wir mit dem Himmel nichts anzufangen. Im Himmel ist Sonntag ohne Ende.

(Entnommen aus dem Youcat Nr. 187 S. 112)

Was kostet uns der Sonntag? Die Frage selbst ist schon der entscheidende Anschlag auf den Sonntag. Der Sonntag ist nämlich gerade dadurch Sonntag, dass er nichts kostet und im ökonomischen Sinne nichts bringt. Die Frage, was sein Schutz als arbeitsfreier Tag kostet, setzt nämlich voraus, dass wir gedanklich den Sonntag bereits in einen Arbeitstag verwandelt haben. 

- Robert Spaemann

Juli 2016:

Was ist ein Weltjugendtag?

Auf einem Weltjugendtag treffen sich Jugendliche aus aller Welt. Sie fahren gemeinsam mit ihren Priestern, Bischöfen und dem Papst an einen Ort und bezeugen den Glauben zu bezeugen. Sie beten in der Vigil alle gemeinsam Jesus Christus gegenwärtig im Allerheiligsten an und feiern am Sonntag zusammen mit dem Papst die Heilige Messe.

Der Weltjugendtag wird von der katholischen Kirche organisiert. Er wurde vom Heiligen Papst Johannes Paul II. 1986 in Rom ins Leben gerufen. Seit dem Treffen in Rom sich katholische Jugendliche alle zwei bis drei Jahre zu einem internationalen Treffen. Seit 30 Jahren nun gibt es denn Weltjugendtag und es sind die größten Menschenversammlungen überhaupt, die es auf unserer Erde gibt.

2016 nun findet der Weltjugendtag in Krakau, der Stadt vieler Heilige u.a. des Heiligen Papst Johannes Paul II. und der Heiligen Faustyna. Das Motto des diesjährigen Weltjugendtags lautet: Selig die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden! Im Zentrum stehen die Freude am Glauben und die Gemeinschaft der Jugendlichen. Auf einem Weltjugendtag erlebt man die Kirche als große Gemeinschaft, hört das Wort Gottes, bekommt die Sakramente der Beichte und Eucharistie gespendet und erlebt die fröhliche Verkündung Jesu Christi als Herrn und Erlöser!

Der Weltjugendtag gliedert sich meistens in Eröffnungsfeier, Katechesen und Jugendfestival in den ersten Tagen. Am Freitag findet der Kreuzweg statt. Am nächsten Tag pilgern alle Jugendliche zum Ort der Messfeier und beten am Abend mit dem Papst vor dem Allerheiligsten. Am Sonntag wird der Weltjugendtag mit einem feierlichen Aussendungsgottesdienst beendet. Der Weltjugendtag soll die Gemeinschaft, die Freude, den Glauben, die Hoffnung und die Liebe aller Jugendlichen stärken.

Tragt die Flamme der barmherzigen Liebe Christi – von der der heilige Johannes Paul II. gesprochen hat – in das Umfeld eures alltäglichen Lebens und bis an die Grenzen der Erde. Auf dieser Sendung begleite ich euch mit meinen Wünschen und meinen Gebeten. Ich empfehle euch alle auf dieser letzten Wegstrecke der geistlichen Vorbereitung auf den kommenden WJT in Krakau der Jungfrau Maria, der Mutter der Barmherzigkeit, und segne euch alle von Herzen. - Botschaft von Papst Franziskus zum 31. Weltjugendtag

Liebe Freunde, keine Widrigkeit möge euch lähmen. Habt keine Angst vor der Welt, noch vor der Zukunft oder vor eurer Schwachheit. Der Herr hat euch erlaubt, in diesem Augenblick der Geschichte zu leben, damit dank eures Glaubens sein Name weiter in der Welt erklingt. – Papst Benedikt XVI in seiner Ansprache bei der Vigil auf dem WJT in Madrid 2011

Dezember 2016:

Warum heißen die Berichte über Jesus "Evangelium", also "Frohe Botschaft"?

Ohne die Evangelien wüssten wir nicht, dass Gott uns Menschen aus unendlicher Liebe seinen Sohn schickt, damit wir trotz unserer Sünden zurückfinden zur ewigen Gemeinschaft mit Gott. [422-429]

Die Berichte über das Leben, Sterben und die Auferstehung Jesu sind die beste Nachricht der Welt. Sie bezeugen, dass der in Bethlehem geborene Jude Jesus von Nazareth der menschgewordene "Sohn des lebendigen Gottes" (Mt 16,16) ist. Er wurde vom Vater gesandt, damit "alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen" (1 Tim 2,4).  

Gott ist so groß, dass er klein werden kann, Gott ist so mächtig, dass er sich wehrlos machen kann und als wehrloses Kindlein auf uns zugeht, damit wir ihn lieben können. - Benedikt XVI

(Entnommen aus dem Youcat Seite 51, Frage Nr. 71)

Februar 2017:

Die Eucharistiefeier ist der Kern der christlichen Gemeinschaft und jeder katholische Christ ist dazu verpflichtet an jedem Sonntag und an gebotenen Feiertagen (wie z.B. Weihnachten, Ostern, Pfingsten) die heilige Messe zu besuchen! Deshalb ist die Messfeier der wichtigste Termin in der Woche eines jeden Christen! Wer wirklich die Freundschaft Jesu sucht, folgt, sooft er kann, Jesu persönlicher Einladung zum heiligen Opfermahl.

Es gab eine Zeit, in der kaum ein Katholik zur heiligen Kommunion ging, weil sie eine so große Ehrfurcht hatten vor dem Leib Christi, darum hat ein Papst ein Kirchengebot festgesetzt, dass ein jeder Katholik mindestens einmal in der Osterzeit die Eucharistie empfangen sollte. Weil die Eucharistie so wichtig ist, muss man auch dementsprechend vorbereitet sein, den Leib Christi zu empfangen.

Die Frage des Monats geht, deshalb, um den Kommunionempfang. Sie wurde von einer Messdienerin gestellt.

Wie muss ich vorbereitet sein, um die heilige Eucharistie empfangen zu können?

Wer die heilige Eucharistie empfangen möchte muss katholisch sein. Sollte er sich einer schweren Sünde bewusst sein, muss er vorher gebeichtet haben. Bevor man zum Altar tritt, soll man sich mit dem Nächsten versöhnen.

Bis vor wenigen Jahren war es üblich, vor einer Eucharistiefeier mindestens drei Stunden nichts zu essen; so wollte man sich auf die Begegnung mit Christus in der Kommunion vorbereiten. Heute empfiehlt die Kirche wenigstens eine Stunde Nüchternheit. Ein anderes Zeichen der Ehrfurcht ist ausgewählte, schöne Kleidung - wir haben schließlich ein Rendezvous mit dem Herrn der Welt.

Auch ist die Beichte vor dem Empfang der Eucharistie notwendig, wenn man sich einer schweren Sünde bewusst ist. Eine schwere Sünde bricht mit Gott und hat zur Voraussetzung. dass sie sich gegen das Leben oder Gott selbst richtet (z.B. Mord, Gotteslästerung, Ehebruch, Verletzung der Sonntagspflicht aus Faulheit etc.) Ansonsten, darf man nicht die heilige Eucharistie empfangen. Dies soll keine Bestrafung sein, sondern vor einer weiteren schweren Sünde schützen. Auch der Streit zwischen euch und zum Beispiel einem Freund oder einem Familienmitglied sollte vor einer heiligen Messe ausgeräumt sein. Es ist auch nicht schlimm, wenn man nicht zur Kommunion geht, welcher Grund auch immer, denn es zeigt eine große Ehrfurcht vor diesem Sakrament und es bedeutet auch nicht gleich, dass ihr was Schlimmes getan habt. Aber es zeigt, dass Ihr eine große Liebe zu Jesus Christus habt, den ihr nicht mit einer unwürdigen Kommunion beleidigen wollt. Insofern gibt jeder, der nicht zur Kommunion geht, ein gutes Beispiel für alle, die ohne Nachzudenken zur Kommunion laufen. Einige von Euch praktizieren dies ja auch schon.

Jede Heilige Kommunion, die man nicht im sogenannten „Stand der heiligmachenden Gnade“, also frei von schweren Sünden, empfängt, schadet einem, wie der hl. Paulus einmal schreibt. Andererseits verbindet eine würdig empfangene Kommunion einen Christen tiefer mit Christus, macht ihn zum lebendigen Glied der Kirche, erneuert die Gnaden, die er in der Taufe und der Firmung empfangen hat, und macht ihn stark im Kampf gegen die Sünde. Und ansonsten wisst Ihr ja: Wenn man merkt, dass etwas zwischen einem selbst und Gott steht, gibt es ja die geistliche „Waschmaschine“ des Beichtstuhls. Dort kann man sich unkompliziert mit Gott versöhnen, denn er ist gütig und barmherzig und liebt uns!

„In der Heiligen Eucharistie werden wir eins mit Gott wie die Speise mit dem Körper.“ – Franz von Sale

(Einige Textstellen sind entnommen aus dem Youcat Seite 124ff. Herzlichen Dank an Herr Pastor für das Durchlesen und die Ergänzungen.)


März 2017:

Wie kommt der Mensch darauf, zu beten?

Wir beten, weil wir voll unendlicher Sehnsucht sind und Gott uns Menschen auf sich hin erschaffen hat: "Unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir" (Augustinus). Wir beten aber auch, weil wir es nötig haben; so sagt Mutter Teresa: "Weil ich mich nicht auf mich selber verlassen kann, verlasse ich mich auf ihn, 24 Stunden am Tag". [2566-2567, 2591]

Oft vergessen wir Gott, laufen vor ihm weg und verstecken uns. Ob wir vermeiden an Gott zu denken, ob wir ihn verleugnen - er ist immer da für uns. Er sucht uns, bevor wir ihn suchen, er sehnt sich nach uns, er ruft uns. Man spricht mit seinem Gewissen und merkt plötzlich. dass man mit Gott spricht. Man fühlt sich einsam, hat keinen, mit dem man reden kann, und spürt dann, dass Gott immer zu sprechen ist. Man ist in Gefahr und erfährt, dass der Ruf um Hilfe von Gott beantwortet wird. Beten ist menschlich wie Atmen, Essen, Lieben, Beten reinigt. Beten ermöglicht den Widerstand gegen Versuchungen. Beten stärkt in der Schwachheit. Beten nimmt die Angst, verdoppelt die Kräfte, gibt den längeren Atem. Beten macht glücklich.

"Das Gebet ist meiner Ansicht nach nichts anderes als ein Gespräch mit einem Freund, mit dem wir oft und gern allein zusammenkommen, um mit ihm zu reden, weil er uns liebt." - Teresa von Avila


Mai 2017:

Was heißt: Jesus ist in den Himmel aufgefahren?

Mit Jesus ist einer von uns bei Gott angekommen und für immer da. In seinem Sohn ist Gott uns Menschen menschlich nah. Zudem sagt Jesus im Johannesevangelium: "Und ich, wenn ich über die Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen." (Joh 12,32) [659-667] 

Im Neuen Testament markiert die Himmelfahrt Christi das Ende einer vierzigtägigen besonderen Nähe des Auferstandenen zu seinen Jüngern. Am Ende dieser Zeit geht Christus mit seinem ganzen Menschsein in die Herrlichkeit Gottes ein. Die Heilige Schrift bringt dies zum Ausdruck durch die Sinnbilder von "Wolke" und "Himmel". "Der Mensch", sagt Papst Benedikt XVI., "findet Raum in Gott". Jesus Christus ist nun beim Vater, von wo er eines Tages kommen wird, "zu richten die Lebenden und die Toten". Christi Himmelfahrt bedeutet, dass Jesus nicht mehr sichtbar auf der Erde ist, aber dennoch gegenwärtig und da.

"Wer die Osterbotschaft gehört hat, der kann nicht mehr mit tragischem Gesicht herumlaufen und die humorlose Existenz eines Menschen führen, der keine Hoffnung hat." - Friedrich Schiller

Juni2017:

Was geschah an Pfingsten?

 

Fünfzig Tage nach seiner Auferstehung schickte der Herr vom Himmel her den Heiligen Geist auf seine Jünger herab. Die Zeit der Kirche begann. [731-733]

 

Am Pfingsttag machte der Heilige Geist aus angstbesetzten Aposteln mutige Zeugen Christi. In kürzester Zeit ließen sich Tausende taufen: Es war die Geburtsstunde der Kirche. Das Sprachenwunder von Pfingsten zeigt, dass die Kirche von Anfang an für alle da ist; sie ist universal (lat. für das griech. katholisch) und missionarisch. Sie spricht zu allen Menschen, überwindet ethnische und sprachliche Grenzen und kann von allen verstanden werden. Bis heute ist der Heilige Geist das Lebenselixier der Kirche.

 

"Unsere Auffassungsgabe ist begrenzt; daher besteht die Sendung des Geistes darin, die Kirche immer wieder neu, von Generation zu Generation, in die Größe des Geheimnisses Christi einzuführen." - Benedikt XVI


Was geschah an Pfingsten?

 

Fünfzig Tage nach seiner Auferstehung schickte der Herr vom Himmel her den Heiligen Geist auf seine Jünger herab. Die Zeit der Kirche begann. [731-733]

 

Am Pfingsttag machte der Heilige Geist aus angstbesetzten Aposteln mutige Zeugen Christi. In kürzester Zeit ließen sich Tausende taufen: Es war die Geburtsstunde der Kirche. Das Sprachenwunder von Pfingsten zeigt, dass die Kirche von Anfang an für alle da ist; sie ist universal (lat. für das griech. katholisch) und missionarisch. Sie spricht zu allen Menschen, überwindet ethnische und sprachliche Grenzen und kann von allen verstanden werden. Bis heute ist der Heilige Geist das Lebenselixier der Kirche.

 

"Unsere Auffassungsgabe ist begrenzt; daher besteht die Sendung des Geistes darin, die Kirche immer wieder neu, von Generation zu Generation, in die Größe des Geheimnisses Christi einzuführen." - Benedikt XVI



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03.06. Jugendkatechese im Anschluss an die Spätmesse um 19:30 Uhr mit anschließender Anbetung
 
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